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Aktuelles

Wir berichten an dieser Stelle regelmäßig über Aktuelles und Wissenswertes aus dem Bereich der SeniorenAssistenz und geben Ihnen einen Einblick in unsere Arbeit

Zweites Gesetz zum Schutz der Bevölkerung bei einer epidemischen Lage von nationaler Tragweite

04.06.2020 – Mehr Hilfen für Pflegebedürftige, vor allem im ambulanten Bereich 

Nicht verbrauchte Gelder aus den Entlastungsleistungen 2019 können in diesem Jahr länger genutzt werden bis zum 30.09.2020.

Bislang erhalten Beschäftigte für bis zu 10 Tage Pflegeunterstützungsgeld als Lohnersatzleistung, wenn plötzlich ein Pflegefall in der Familie auftritt und sie die Pflege für einen Angehörigen zu Hause organisieren müssen. Bis zum 30. September 2020 wird Pflegeunterstützungsgeld auch gezahlt, wenn eine Versorgungslücke bei der Pflege zu Hause entsteht (weil z.B. eine Pflegekraft ausfällt oder ein ambulanter Pflegedienst schließt). Anders als heute wird das Pflegeunterstützungsgeld zeitlich befristet nicht mehr bis zu 10, sondern bis zu 20 Tage lang bezahlt. 

Das Recht, der Arbeit wegen einer akuten Pflegesituation in der eigenen Familie fernzubleiben, umfasst bis zum 30. September ebenfalls 20 statt wie bisher 10 Tage. Zudem werden weitere pandemiebedingte Flexibilisierungen im Pflegezeitgesetz und Familienpflegezeitgesetz vorgenommen.

Zur Überbrückung etwa von quarantänebedingten Versorgungsengpässen in der Pflege können stationäre Rehabilitations- und Vorsorgeeinrichtungen in Anspruch genommen werden. Der Leistungsanspruch für Kurzzeitpflege in stationären Rehabilitations- und Vorsorgeeinrichtungen wird zeitlich befristet angehoben. 

Pflegebedürftige im Pflegegrad 1 können den Entlastungsbetrag in Höhe von 125,00 Euro – abweichend von den derzeit geltenden Vorgaben nach Landesrecht – auch anderweitig verwenden. Dies gilt zeitlich befristet bis zum 30. September 2020 beispielsweise für haushaltsnahe Dienstleistungen. 

Für alle Pflegebedürftigen gilt: Die bisherige Ansparmöglichkeit von nicht in Anspruch genommenen Entlastungsleistungen wird einmalig um drei Monate verlängert bis 30.09.2020. 

 

Steuerliche Absetzbarkeit

Der BdSAD e.V. informiert auf seiner Website u.a. zur steuerlichen Absetzbarkeit der Dienstleistung der Senioren-Assistenten:

„Sie können Teile der Kosten für Arbeiten, die normalerweise Mitglieder Ihres Haushalts ausführen würden, von der Steuer absetzen, wenn Sie damit eine Firma oder einen Selbstständigen beauftragen. Die Bezahlung muss per Überweisung erfolgt sein. Sie können maximal Arbeitskosten von 20.000 Euro zu einem Fünftel in der Einkommensteuererklärung geltend machen. Daraus ergibt sich ein direkter Abzug von bis zu 4.000 Euro im Jahr von Ihrer Steuerschuld.“

Quelle: https://www.bdsad.de/service/faq/ 

 

Krankenkasse muss Stromkosten für elektrische Hilfsmittel bezahlen

17.06.2020 – Dies gilt für alle Hilfsmittel, die Strom benötigen

Pflegebedürftige Menschen sind häufig auf elektrische Hilfsmittel, wie z.B. Sauerstoffgeräte, Lifter, Elektrorollstühle, Inhalatoren, Wechseldruckmatratzen, Luftbefeuchter u.v.m. angewiesen.

Die gesetzlichen Krankenkassen sind per Gesetz dazu verpflichtet, Ihre Stromkosten für sämtliche verordneten Hilfsmittel zu übernehmen. 

So bekommen Sie den Strom erstattet: Zum Artikel

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Neuer Kurs - 40 Std. Basisqualifizierung für Betreuungskräfte

optional 30 Std. Basisqualifizierung für hauswirtschaftliche Unterstützung

Der nächste Kurs der Basisqualifizierung gem. § 8 AnFöVO startet im Frühjahr 2021.

Für weitere Informationen/Anmeldung rufen Sie uns an:

+49 (0) 2245 915 4344

oder schreiben Sie uns eine E-Mail info@seniorenassistenz-engels.com

Elternunterhalt: Neue Grenze für Jahresbruttoeinkommen ab 2020

04.01.2020 – Ab dem 1. Januar 2020 gilt eine neue Einkommensgrenze für die Kinder pflegebedürftiger Eltern 

Die Einkommensgrenze liegt künftig bei einem Jahreseinkommen von 100.000 Euro brutto. Damit gleicht das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) die Regelungen für den Elternunterhalt an die Regularien für die Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung an. Dort gilt bereits die Grenze von 100.000 Euro. Zum Einkommen zählen dabei auch sonstige Einnahmen, etwa aus Vermietung oder Wertpapierhandel. Vorhandenes Vermögen bleibt dagegen unberücksichtigt.  

Das BMAS hat ausführliche Informationen zum Angehörigen-Entlastungsgesetz als FAQ (Fragen und Antworten) veröffentlicht. Klicken Sie bitte HIER.